Stasi-Museum Berlin 2006

Anlass des Berlinbesuchs, bei dem diese Aufnahmen entstanden, war eine von einem Abgeordneten der Grünen initiierte Einladung des Bundespresseamts in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Journalistenverband, den Bundestag zu besichtigen. Dabei war neben der Gruppen-Zugfahrt auch eine Übernachtung vorgesehen und eben die Möglichkeit, das Stasimuseum in Berlin zu besichtigen und dort auch fotografieren zu dürfen, was normalerweise nicht gestattet ist.

Damit nahm ich an, meinen früheren Chef endlich zufriedenstellen zu können, dem ich zu viel über Technik und zu wenig über Politik schrieb. Das allerdings erwies sich als Irrtum: Eine Einladung des Bundespresseamts sah er als völlig inakzeptabel und korrupt an – wenn, hätte ich privat die Reise und den Eintritt ins Museum zahlen müssen. Dann aber wäre das Fotografieren nicht erlaubt gewesen. Am Ende durfte nur ein einziges Foto des Museumsbesuchs verwendet werden.

Vielleicht war es aber eher das Thema Stasi, das auch heute noch extrem konfliktbeladen ist, von organisierten Besuchen des Stasi-Museums ganz abgesehen, die durchweg attackiert werden. Wer im Osten aufgewachsen ist, ist oft genug von Spitzeleien betroffen gewesen, ob aktiv oder passiv, und sowohl im Osten als auch im Westen gibt es immer noch Mitmenschen, die nicht glauben wollen, was nicht sein darf oder betonen, dass es ja auch bei uns einen Bundesnachrichtendienst und einen Verfassungsschutz gibt. Doch spioniert der erstere nicht die eigenen Bürger aus und richtet der zweite sie nicht hin.

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    Nachbau des historischen Funkgeräts des Spions Dr. Sorge

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    Posthum wurde Dr. Sorge zum \"Held der Sowjetunion\" - zu Lebzeiten wurde er von Stalin nicht ernst genommen

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    DDR-Wandteppiche

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    Wurde nicht so geliebt, wie er seine Bürger \"liebte\", was ihn nach dem Mauerfall erstaunlicherweise erstaunte: Stasi-Chef Erich Mielke

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    Die DDR-Stasi war für die akustische Überwachung auf Technik aus der Bundesrepublik Deutschland angewiesen …

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    Bei der optischen Überwachung konnte die Stasi auf Produkte aus dem eigenen Land zurückgreifen – hier mit einer Kamera im Knopfloch des Spitzels

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    \"Zigarettenschachtel\" mit Abhör-Innenleben

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    (Fake-)Überwachungskamera mit besonders auffälliger Linse, doch ohne Innenleben für öffentliche Parks \"made in GDR\"

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    Lampenschirm mit Innenleben

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    Zimmer von Erich Mielke

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    Nicht doch Hitzkopf, kaltes Herz und schmutzige Hände? Sauberes Spitzeln gibt es nicht, ob in Diktatur oder Demokratie (Stasi-Fahneneid)

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    Stasi-Gefangenentransporter

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    Paternoster im Stasi-Gebäude

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    Stasi-Computer

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    Postregister

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    Die \"Abteilung M\" der DDR-Staatssicherheit (\"Stasi\", offiziell \"MfS\" – Ministerium für Staatssicherheit) war für die Offline-Durchsuchung von papiergestützten Datenträgern zuständig

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    Da landeten all die verbotenerweise in den Osten geschickten Udo-Lindenberg- und auch Volksmusik-Kassetten: Mit Telefonaten überspielt im Stasi-Archiv

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Eine Antwort auf Stasi-Museum Berlin 2006

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